Als internationale humanitäre Hilfsorganisation bringen wir Ihre Zakat-Spenden im Rahmen unserer Ramadan- und Kurban-Kampagnen direkt zu bedürftigen Menschen weltweit – insbesondere durch Einsätze in Ländern wie der Türkei. Dabei leisten wir sowohl Sach- als auch Geldspenden, um Menschen in Not gezielt zu unterstützen.
Zakat ist eine der fünf Säulen des Islams. Sie verpflichtet wohlhabende Muslime dazu, einmal jährlich ein Vierzigstel (2,5 %) ihres Vermögens an bestimmte bedürftige Gruppen zu spenden, wie sie im Koran genannt werden.
Zakat ist verpflichtend für alle freien, volljährigen, geschäftsfähigen Muslime, die über ein bestimmtes Mindestvermögen (Nisab) verfügen – abzüglich ihrer Grundbedürfnisse und Schulden – und dieses Vermögen seit mindestens einem Jahr besitzen.
Zakat kann unter anderem an Arme, Bedürftige, Schuldner, Reisende, Gefangene zur Freilassung, Studierende, Menschen auf dem Weg Allahs sowie an Personen gegeben werden, deren Herzen für den Islam gewonnen werden sollen (Müellefe-i Kulub, siehe Sure At-Tawba, 9:60).
Die Hilfe beginnt im engsten Kreis – Zakat sollte vorrangig an bedürftige Verwandte und nahestehende Personen übergeben werden.
Zakat ist keine Pflicht, die jedem Muslim unabhängig von seiner finanziellen Lage auferlegt wird. Sie betrifft ausschließlich diejenigen, die über ein bestimmtes Vermögen verfügen – die sogenannte Nisab-Grenze. Zakat darf nicht mit staatlichen Steuern verwechselt werden: Während Steuern eine bürgerliche Pflicht darstellen, ist Zakat eine spirituelle und religiöse Verpflichtung.
Der Nisab ist die festgelegte Vermögensgrenze, ab der die Zakat-Pflicht greift. Er definiert das Mindestmaß an Besitz, das überschritten sein muss, damit eine Person zur Abgabe von Zakat verpflichtet ist.
Nach islamischer Lehre entspricht der Nisab dem Wert von 80 Gramm Gold.
